Zum Jahresabschluss !

Ach, Oh, Huch, da steht er schon wieder im Kalender, der 24. Dezember. Wie jedes Jahr festgemauert und unumstößlich an der gleichen Stelle.

Aber warum kommt er denn immer so schnell? Das ganze Jahr wird uns gepredigt, ach Weihnachten ist ja noch so lang. Diesen Satz nimmt jeder gerne zur Kenntnis, gibt er einem doch eine besondere Ruhe und Ausgeglichenheit. Doch dann ist plötzlich Dezember. Vorbei mit Ruhe und Ausgeglichenheit. Hektik, Stress und Unruhe machen sich in unserem täglichen Ablauf breit. Je näher der 24. Dezember rückt, umso schlimmer wird es.

Hetze, Hetze, Hetze, oh Gott, ich muss doch noch dies, das und jenes erledigen und es sind doch nur noch ein paar Tage bis Weihnachten. Wir glauben das wäre eine einmalige Sache, aber….. die Beständigkeit dieses Umstandes kommt jedes Jahr. Alle guten Vorsätze es im nächsten Jahr besser zu machen sind mit 99,99 % für die Katz. Doch es verbleibt ja immer noch ein winziger Hoffnungsschimmer von 0,001 %, dass es im nächsten Jahr besser wird. Das ist der berühmte Strohhalm an den man sich klammert, verbunden mit der Weisheit die Hoffnung stirbt zuletzt.

Auch in unserer großen DJK Familie geht ein bewegtes Jahr mit Höhen und Tiefen zu Ende. Viele Ereignisse sind nicht zu unserer Zufriedenheit ausgefallen. Ärger und Unmut haben von uns Besitz ergriffen und unser Handeln und Denken beeinflusst. Trotz aller Hektik und Unruhe sollen wir uns jetzt einmal täglich 5 Minuten für uns alleine gönnen, abschalten, die Besinnlichkeit dieses 24. Dezembers an unserem geistigen Auge vorüberziehen lassen. Bei den asiatischen Völker ist die Meditation eine Kraftquelle aus der sie teilweise ihre Kraft für ihren Tagesablauf schöpfen, bei uns könnte das auch funktionieren. Man muss es nicht nur tun wollen, man muss es auch tun. Beim zweiten Teil dieses Zitates tun wir uns meisten schwer.

Eine brennende Kerze ist in diesen Tagen das besondere Symbol dieser vorweihnachtlichen Zeit als Anregung zur Besinnlichkeit, eine Betrachtung mit Symbolcharakter von Elly Michler.

 Vier Kerzen!

 Eine Kerze für den Frieden, die wir brauchen, weil der Streit nicht ruht.

 Für den Tag voll Traurigkeit eine Kerze für den Mut.

 Eine Kerze für die Hoffnung , gegen Angst und Herzensnot, wenn Verzagtheit unseren Glauben heimlich zu erschüttern droht

Eine Kerze die noch bliebe, als die Wichtigste der Welt. Eine Kerze für die Liebe, voller Demut aufgestellt, dass ihr Leuchten den Verirrten für den Rückweg ja nicht fehlt. Weil am Ende nur die Liebe für den Menschen wirklich zählt.

Liebe Mitglieder, Freunde,  Gönner und  Sponsoren der DJK ich wünsche Ihnen,

Ein frohes friedvolles und gesegnetes

  Weihnachtsfest

 Für das vor uns liegende neue Jahr

 Einen guten Start und viel Erfolg

  Franz Rudolf Gerath 

(Vorsitzender)