HG Saarlouis II – HC Dillingen/Diefflen

23:24 (10:15)

 

Bittere Niederlage gegen Diefflen

Stark ersatzgeschwächt verliert die U23 das Derby gegen Diefflen unglücklich mit 23:24.

Von Anfang an entwickelte sich eine Partie, die vom Kampf geprägt war. Diefflen kam zunächst besser ins Spiel und konnte sich einen Vorsprung von drei Toren erarbeiten. Der U23 unterliefen im Angriff zu viele technische Fehler, die Diefflen zu schnellen Toren nutzen konnte. In der 20. Minute hatte sich Diefflen erstmals auf fünf Tore abgesetzt. Saarlouis brachte nun Lukas Keller für den glücklosen Rouven Latz ins Tor. Fünfzig Sekunden vor der Halbzeit erzielte Philipp Schneider den Anschluss zu 10:13. Doch zwei kapitale Fehler ermöglichten Diefflen in dreissig Sekunden noch zwei Tore zu erzielen.

So ging es mit 10:15 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel zerfahrener. In Überzahl hatte die U23 mehrmals die Chance auf ein Tor zu verkürzen. Die Abwehr und ein gut aufgelegter Lukas Keller erkämpften sich mehrmals den Ball, um ihn in der nächsten Aktion gleich wieder in die Hände des Gegners zu passen. Die Saarlouiser gaben aber nicht auf und kämpften sich bis zur 50. Minute auf 21:21 heran. Lukas Keller hielt in dieser Phase nahezu alles was auf seinen Kasten kam und Pius Amann übernahm im Angriff nun die Verantwortung und erzielte vier seiner fünf Tore in den letzten Minuten. Bitter war besonders die letzte Spielminute, als bei angezeigtem Zeitspiel, sechs gezählten Pässen, zwei geblockten Bällen (Einwurf und Eckball), kein Torwurf der Dieffler mehr zu Stande kam, aber dennoch der Pfiff zum Zeitspiel ausblieb. Selten hat es eine Mannschaft geschafft bei über einer Minute Restspielzeit und bereits angezeigtem Zeitspiel (unterbrochen durch eine Auszeit) das Spiel ohne Torwurf über die Zeit zu retten.

Fazit: Ein Derby voller Kampf und Emotionen, das von beiden Seiten hart aber jederzeit fair geführt wurde. Der Dieffler Marko Mrsic zeigte ca. zehn Minuten vor Ende beim Stand von 19:21 einen Eckball an, den einige Dieffler und auch die Schiedsrichterinnen übersehen hatten. Ein tolle Geste und Beispiel für „Fair Play“. Schwer hatten es auch die beiden Unparteiischen, eine klare Linie ins Spiel zu bringen.

Es spielten:

Klein, Altmeyer (4), Amann (5), Struck (3), Atmania, Kreis, Ecker, Engel (5/4), Walz (4), Keller, Latz, Brauns (1), Schneider (1)