TV Hüttenberg – HG Saarlouis I

28:21

U19: Aggressive Hüttenberger kaufen HGS den Schneid ab

Da war von Anfang an Pfeffer drin! Die HGS U19 war am Samstag in Hüttenberg zu Gast; an dem Ort, an dem die Jungs von Trainer Daniel Altmeyer im vergangenen Sommer die Qualifikation zur Jugendbundesliga perfekt machten. Dem noch punktlosen TVH merkte man sofort an, dass er dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte – koste es was es wolle. Das wurde von den Hausherren auch genauso auf die Platte gebracht: Einstellung, Körpersprache und Aggressivität des TVH bekamen unsere Jungs von Beginn an zu spüren und es wurde jedem Spieler klar, dass diese Partie ein ganz harter Gang werden würde.

Von der ersten bis zur letzten Minute tat sich die HGS schwer mit der sehr agilen und häufig an den Grenzen der Legalität agierenden 3:3-Deckung des Gegners. Jedoch konnten zunächst noch Lösungen gefunden werden. Beim 6:7 (13‘) durch Konrad Wagner lag Saarlouis noch in Front, es sollte allerdings die letzte HGS-Führung in diesem Spiel bleiben. Schon hier war deutlich zu erkennen, dass sich der HGS-Rückraum enorm schwer tat, Zweikämpfe zu gewinnen. Mit zunehmender Spieldauer kam dieser Faktor immer mehr zum Tragen und die Hüttenberger setzten sich vor der Halbzeit erstmals deutlicher ab (13:9, 27‘). Diesem Rückstand lief die HGS schließlich die gesamte restliche Spielzeit hinterher.

Nach der Halbzeit hätte man eine fahrige Phase im Spiel nutzen können, um nochmals auszugleichen. Näher als zwei Tore (18:16, 45‘ bzw. 20:18, 50‘) kamen unsere Jungs aber nicht mehr heran. Die insgesamt ordentliche Abwehrleistung hielt die Saarlouiser in dieser Phase im Spiel. Ein 6:0-Lauf des TVH bis zur 57. Minute brachte schließlich die Entscheidung in dieser Partie, die dadurch doch deutlicher ausfiel, als sie in weiten Strecken war.

Unterm Strich steht eine verdiente 28:21 Auswärtsniederlage beim TV Hüttenberg.