HG Saarlouis I – HSG Dutenhofen/Münchholzhausen

29:34 (15:17)

Zu große Leistungsschwankungen gegen Wetzlar

Im zweiten Heimspiel der Saison starteten die Gastgeber endlich wie gewünscht: Hinten aggressiv und mit solider Zweikampfführung – vorne temporeich und abschlussstark. Die 4:1 Führung nach 8 Minuten war hochverdient und hätte sogar noch höher ausfallen können. Auch wenn Wetzlar in der Folge besser ins Spiel kam, zeigte die HGS im Angriff bis zur Halbzeit guten Handball. Jedoch konnte die Defensive – geschwächt durch die beiden frühen Zeitstrafen gegen Leo Zeimet – ihre Anfangsform überhaupt nicht halten. 6 Gegentreffer in den ersten 15 Spielminuten stehen 11 weiteren bis zur Pause gegenüber (15:17).

Auch nach der Halbzeit sollte keine Besserung eintreten, anfängerhaftes Zweikampfverhalten ermöglichte den dynamischen Gästen schnelle Abschlüsse und einfache Tore. Dass man sich aus HG-Sicht auch zunehmend an der Wetzlarer Abwehr aufrieb, hatte insgesamt einen deutlichen Rückstand zur Folge (19:27, 45‘). In der Schlussviertelstunde berappelte sich die HGS aber nochmals und zeigte phasenweise wie es auch anders gehen könnte: Ballgewinne, gute Umschaltmomente und einfache Tore. Zu mehr als dem 29:34 reichte es aber nicht mehr.

Mut für die kommenden Spiele macht auf jeden Fall die gute Anfangsviertelstunde. Es muss allerdings mindestens ein solides Zweikampfverhalten über 60 Minuten an den Tag gelegt werden, um in dieser Liga zu punkten.