HG-Jugend wieder Spitzenklasse – U19 der HG Saarlouis spielt nächste Saison wieder Bundesliga

 

Für Trainer Daniel Altmeyer wiederholt sich zehn Jahre nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga die Geschichte. Damals noch als Spielertrainer zusammen mit Dado Grgic, heute mit einer jungen, talentierten Jugendmannschaft schallte es auf der Heimfahrt „Supertrainer, Supertrainer“ durch den Bus.

Bereits am Samstag war die Mannschaft Richtung Hüttenberg aufgebrochen, um nichts dem Zufall zu überlassen bei der Mission Jugendbundesliga. In einem Qualifikationsturnier ´Jeder gegen Jeden‘ mussten sich die beiden Vertreter der Region Rheinland-Pfalz/Saar die TSG  Friesenheim und die HG Saarlouis mit den hessischen Mannschaften aus Hüttenberg und Gelnhausen messen.

Gleich zum Start stand das Duell mit dem Dauerrivalen aus der RPS-Liga Friesenheim an. Bereits beim Einlaufen sah man jedem einzelnen Spieler die wilde Entschlossenheit an, sich für das große Ziel zu zerreißen. Um jeden Ball wurde gekämpft, kein Zentimeter Raum wurde kampflos dem Gegner überlassen. Der bedingungslose Wille machte den Unterschied im gesamten Spielverlauf aus. Zu keiner Sekunde gab man das Spiel aus der Hand. Auch eine kurze Schwächephase kurz nach der Halbzeit als der Gegner ausgleichen konnte, brachte die HG Saarlouis nicht vom Weg ab. Am Ende stand ein auch in der Höhe von 17:13  mehr als verdienter Sieg.

Der Start war also gelungen und die Euphorie nicht zu bremsen. Nachdem Gelnhausen auch sein zweites Spiel gegen Friesenheim gewinnen konnte war klar, dass unserer Mannschaft ein Sieg im Spiel gegen den Gastgeber Hüttenberg reichen würde um die direkte Qualifikation klar zu machen.

Das Spiel begann vielversprechend und die U19 ging gleich in Führung. Bis zum Ende konnte man sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Vierunddreissig Sekunden vor Schluss konnte Hüttenberg den Ausgleich erzielen und den zahlreichen mitgereisten Fans stockte der Atem. So war es Fabian Becker, der wenige Sekunden vor Schluss die Nerven behielt und den Siegtreffer erzielte und damit das Tor in die JHBL aufstieß.

Der Jubel war nach dem Abpfiff überschwenglich. Im abschließenden Spiel gegen Gelnhausen war die Luft raus und allen Spielern wurde ausreichend Spielzeit geschenkt. Die Rückreise war dann Party pur.

Jetzt vier Wochen Pause, dann beginnt die Vorbereitung auf die JHBL.