HSG Fraulautern/Überherrn – HG Saarlouis I

22:20 (10:10)

 

Bittere Derbyniederlage

 Das war leider nicht das Spiel, das wir uns zuvor vorgestellt hatten. Am Ende mussten wir uns mit einer verdienten Niederlage aus der Fliesenhalle verabschieden.

Dabei hatten wir uns auf die meisten Umstände, die zuletzt ausschlaggebend für den Spielverlauf und das Ergebnis waren eingestellt. Leider konnten wir das, was wir uns vorgenommen hatten, jedoch nicht umsetzen. Wir wussten, dass ein Derby stets seine eigenen Gesetze hat. Und genau so entwickelte sich das Spiel. Zwar konnten wir uns, zumindest in der ersten Hälfte, auf unsere Abwehr verlassen, doch viele leichte Fehler im Angriff führten dazu, dass wir unsere zwei-Tore Führung zur Mitte der ersten Halbzeit nicht weiter ausbauen konnten. Hinzu kam die frühe schwere Nackenverletzung von Marc und sein damit verbundener Ausfall, was uns bei unseren Aktionen aus dem Rückraum entscheidend schwächte.

So war es nur folgerichtig, dass wir mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause gingen.

Die zweite Hälfte begannen wir konzentriert und wir konnten uns mit vier Toren in Folge auf 14:10 absetzen. Doch brachte auch dieser zwischenzeitliche Erfolg keine Sicherheit in unsere Aktionen. Wir verspielten mit unkonzentrierten Torabschlüssen den Vorsprung und es entwickelte sich nun ein von vielen Fehlern geprägtes Spiel, das bis acht Minuten vor Schluss beim Spielstand von 18:18, noch völlig offen war.

Doch in dieser Phase zeigte sich, dass an diesem Tag Fraulautern-Überherrn die Mannschaft war, die den stärkeren Willen hatte. Drei Tore in Folge zum 21:18 waren die Vorentscheidung in einem Spiel, das uns für weitere Aufgaben eine Lehre sein sollte – und damit sind auch die Spieler gemeint, die aus privaten Gründen nicht dabei sein konnten.

Es spielten: Christopher Lorenz (TW), Marc Scholly, Julian Kreis (1), Lars Scholly (6), Patrick Nicola, Philip Kewenig (5), Philipp Hawner (1), Moritz Kannengießer, Cornelius Ehl (3), Marvin Klein (2), Jacob Brauns (2)