HSG Dudenhofen/Schifferstadt – HG Saarlouis I

34:31 (16:15)

 

Niederlage mit Pfiff

Nun ja… Wenn es denn eine Niederlage zum rechten Zeitpunkt gibt, dann war das die in der Ganerbhalle in Dudenhofen.

Bevor wir nun in die Schlussphase der Hinrunde gehen und die wichtigen ersten Spiele der Rückrunde haben, mussten wir schon einmal merken, dass man nicht alle Spiele nach dem Motto gewinnen kann: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss“. – Denn diesmal wuchs das Hindernis während des Sprungs.

Doch zunächst zu den Verbesserungen in unserem Spiel.

Anders als in den vorangegangenen Spielen schafften wir es diesmal, die gegnerische Mannschaft von Anfang an mit unseren besten Mitteln, der sicheren Abwehr und den gut aufeinander abgestimmten Angriffszügen in Schach zu halten. Nach der schon obligatorischen 1:0 Führung durch unseren Gegner glichen wir aus und konnten uns über die Zwischenstände von 3:1, 8:4 und 11:6 deutlich absetzen. Doch das war es dann auch. Mit dem Einwechseln der Ergänzungsspieler kam ein Bruch in unser Spiel, und Dudenhofen/Schifferstadt konnte innerhalb von acht Minuten zum 11:11 (!) ausgleichen.

Danach setzten wir uns zwar noch einmal auf zwei Tore ab (15:13), aber mit drei Toren in Folge schaffte es die Heimmannschaft, mit einem knappen Vorsprung in die Pause zu gehen.

So wechselte auch in der zweiten Hälfte die Führung ständig und es lief alles auf einen „Showdown“ in der Schlussphase hinaus, wenn nicht in der 47. Minute die Schiedsrichter dem Spiel ihren entscheidenden Stempel aufgedrückt hätten (siehe Überschrift).

So standen wir plötzlich mit drei Feldspielern auf dem Platz und aus dem 25:25 wurde rasch ein 29:25 für Dudenhofen/Schifferstadt. Eine weitere Reduzierung auf vier Feldspieler in der 55. Minute (zwei Schollys mussten für ein Vergehen vom Platz) brachte die endgültige Entscheidung, indem die gegnerische Mannschaft auf 34:27 davonzog. Die Ergebniskosmetik zum 31:34 Endstand zeigte zwar, dass wir bis zum Schluss voll bei der Sache waren, hatte jedoch ansonsten nur noch statistischen Wert.

Um es jedoch noch einmal deutlich zu machen: Nicht die Schiedsrichter, deren Unparteilichkeit nicht in Frage gestellt wird, waren an diesem Tag ausschlaggebend. Das Spiel haben wir allein dadurch verloren, dass wir Mitte der ersten Hälfte den Spielbetrieb auf das vermeintlich notwendige Maß reduziert hatten. Das wurde bestraft.

 

Es spielten: Lucas Keller (TW), Christopher Lorenz (TW), Marc Scholly (10), Julian Kreis (3), Lars Scholly (10), Yves Pauly (1), Patrick Nicola, Philip Kewenig (1), Philipp Hawner (2), Moritz Kannengießer, Cornelius Ehl (1), Marius Becker (1), Marvin Klein (1), Jacob Brauns (1)