HG Saarlouis I – TV Hochdorf

27:22

 

Vom Ergebnis her in Ordnung, der Spielverlauf verbesserungswürdig.

Mit dieser kurzen Formel kann man unser Spiel vom Sonntag, dem 30.10.2016 gegen den TV Hochdorf beschreiben.

Wieder einmal gelang es uns nicht, von Anfang an Sicherheit in unser Spiel zu bringen. Zusätzlich fehlte es an der notwendigen Konzentration beim Torwurf. So war es wenig verwunderlich, dass Hochdorf rasch mit 4:0 in Führung lag. Über die Zwischenstände – aus unserer Sicht – 1:6, 2:7 und 3:8, gelang es uns erst nach etwa fünfzehn Spielminuten den Spielstand, bei besserer Chancenausnutzung, auf 5:8 zu verkürzen.

Hochdorf lies in dieser Phase allerdings nicht locker und zog erneut auf einen sechs Tore Abstand, zum 5:11 davon.

Daraufhin wechselten wir im Tor Lukas, der bis zu diesem Zeitpunkt nicht oft an den Ball kam, gegen Christopher aus und nahmen ein Team-Timeout, um noch einmal die taktische Einstellung für die Schlussminuten zu besprechen.

So kamen wir bis zum Ende der ersten Halbzeit wieder auf vier Tore heran. Im Pausengespräch wurde die Marschroute für die 2. Hälfte festgelegt. Spielerisch änderte sich tatsächlich etwas, jedoch war weiterhin die Chancenauswertung zu kritisieren. Erst ab der 40. Spielminute ging beim Spielstand von 16:18 ein Ruck durch die Mannschaft. Das anschließend erzielte Tor durch Lars zum Anschlusstreffer und ein vergebener 7 Meter der Hochdorfer gegen den inzwischen wieder im Tor stehenden Lukas, brachte die Wende zu unseren Gunsten.

Beim Stand von 20:20 gelang uns der Ausgleich und danach gab es, erneut mit lautstarker Unterstützung unserer Zuschauer auf der Tribüne, kein Halten mehr. Vier Tore in Folge zum 24:20 machten beim gegnerischen Team, das nun auch starke konditionelle Probleme hatte, jegliche Hoffnung zunichte, etwas zählbares aus der Arena Stadtgartenhalle mitzunehmen.

Es spielten: Lucas Keller (TW), Christopher Lorenz (TW), Marc Scholly (1), Franz Struck (3), Lars Scholly (19), Yves Pauly, Patrick Nicola, Philip Kewenig (1), Moritz Ditter, Philipp Hawner, Moritz Kannengießer, Marius Becker, Marvin Klein (1), Jacob Brauns (2)