HG Saarlouis II – HWE Homburg

34:33 (20:17)

 

mA2 mit wichtigem Sieg gegen Homburg

Die Vorzeichen des Spiels waren alles andere als optimal, fehlten dem Team doch gleich fünf wichtige Stützen, die mit der Saarauswahl unterwegs waren. Trotzdem hatte man mit Homburg sowas wie den „Lieblingsgegner“ unserer Jungs vor der Brust: Alle fünf Spiele seit Sommer 2016 gingen an die HGS.

Homburg startete selbstbewusst ins Spiel und führte schnell mit 2-3 Toren, schaffte es immer wieder Lücken in die zu löchrige HGS-Abwehr zu reißen. Dennoch ließen sich unsere Jungs vom guten Beginn der Gäste nicht verunsichern und konterten die Angriffe des Gegners mit schnellen Toren, vor allem über Tim Dax und Philiipp Kevenig.

Den Paraden von Julian Hertweck, der seine Sache im Tor trotz Krankheit hervorragend machte, war es zu verdanken, dass sich die Next Ones zur Halbzeit sogar einen 3-Tore Vorsprung herausspielen konnten. (20:17) Der geforderten Marschroute des Trainers, sich durch höheren Einsatz in der Defensive nach der Halbzeit schnell auf 5/6 Tore abzusetzen, wurde Folge geleistet. So machte vieles den Eindruck, das Spiel würde beim 26:20 bzw. 27:22 zu Gunsten der Next Ones laufen. Oder auch nicht:

Homburg schaffte es durch eine Abwehrumstellung unsere Jungs zu verunsichern, vorne lief ihre Angriffsmaschinerie wieder deutlich besser und ihre Rückraumschützen trafen ein ums andere Mal in die Maschen. Die HGS machte in dieser Phase (vor allem vorne) immer einen Schritt weniger als der Gegner und das Kreisläuferspiel fand trotz viel Platz auf dem Feld nicht statt. Da hatte sich der Coach deutlich mehr erhofft: „Im Hinspiel konnten wir viele Tore durch Sperre-Absetzen erzielen. Vor allem in Phasen, in denen es beim Rückraum nicht so läuft, erwarte ich mehr Impulse vom Kreis. Da muss der Rückraum durch Sperren und Hinterlaufen unterstützt werden. Wir haben da Qualitäten, verstecken uns aber noch zu häufig. Auch an den Anspielen muss noch viel gearbeitet werden.“ Dennoch schaffte man es hinten irgendwie den Vorsprung über die Zeit zu retten, vorne waren es Philip Hertweck mit wichtigen Toren von Außen und Phillipp Kevenig, der (nicht nur mit seinem letzten Wurf) das Spiel entschied.

Mit dem Sieg konnte man Platz fünf in der Tabelle festigen, den man sich auch nicht mehr nehmen lassen will. Das nächste Spiel bestreiten die Jungs beim Tabellenführer aus Saarbrücken.