Die HGS – Jugendbilanz im Rückblick der Saison 2012/13

Ungebrochen auf hohem Niveau, sowohl was die Qualität als auch was die Quantität anbelangt, agierten auch in dieser Saison unsere 17!! Jugendmannschaften.

Zwei erste und vier zweite Plätze sind die herausragenden Platzierungen bei den männlichen Teams, zu denen man auch noch die beiden F-Jugendmannschaften hinzuzählen kann, die die Runde mit nur je zwei Niederlagen auch an der Spitze der nicht offiziell geführten Tabelle beendet hätten.

Die Bilanz der drei Mädchenmannschaften war in der abgelaufenen Saison gerade nicht berauschend. Erstmals hatte sich mit der A1endlich auch eine HGS – Mädchenmannschaft für die überregionale Oberliga RPS qualifiziert, da wanderten zwei Auswahlspielerinnen noch vor Beginn der Runde ab. Ein Aderlass, den die sympathische Mannschaft, personell ohnehin nicht stark besetzt, nicht kompensieren konnte.

So konnten die Mädchen, unterstützt durch den jüngeren Nachwuchs, in der doch qualitativ sehr hoch spielenden Liga nicht mithalten und lagen nach der Runde ohne Pluspunkt am Ende des Zehnerfeldes.

Die Mädchen der B-Jugend landeten in der Bezirksklasse West auf Rang sechs und die jüngsten HGS – Mädchen der D-Jugend endeten, ebenfalls in der Bezirksklasse West spielend, auf Rang sieben des Zehnerfeldes.

Der Bubenbereich in dem Leistungsbereich der A – B – und C – Jugend, konnte in diesem Jahr aber insgesamt glänzen. Während die Zugpferde der A1 und B1 wieder zu den Favoriten der Oberliga Rheinland/Pfalz/Saarland (RPS) zählten, gaben die Jungs der A2 und der C1 in der Saarlandliga und der Nachwuchs der B2 und C2 in den Bezirksklassen ebenfalls eine hervorragende Visitenkarte ab.

Die A1 – Jugend konnte sich in der Spielzeit 12/13 mit der Meisterkrone schmücken. Es war aber ein heißer Tanz bis sich die Jungs erst am letzten Spieltag endgültig gegenüber dem punktgleichen Zweiten Gonsenheim/Budenheim aufgrund des besseren direkten Vergleiches durchsetzen konnten.

Glück auf der einen, Pech auf der anderen Seite. Die Rede ist hier von der B1-Jugend, der am Ende gegenüber dem punktgleichen Meister Friesenheim (33:3) nur ein einziges Tor fehlte. Entweder fehlte dieses eine Tor beim 27:27 Heimspiel gegen Friesenheim oder bei der 31:30 Niederlage in Friesenheim, um im direkten Vergleich die Nase vorne zu haben. Schade kann man da nur sagen. Unsere B-Jugend der letzten Saison ist fast identisch mit der A-Jugend der kommenden Saison, die den Aufstieg in die Bundesliga geschafft hat.

Die A2 – Jugend hatte sich im Schatten der A1 für die höchste saarländische Liga, die Saarlandliga qualifiziert. In der Vorrunde noch hervorragend in der Spitze platziert, ging den Jungs in der Rückrunde etwas die Puste aus, landeten aber immer noch unter nur „Ersten“ anderer Vereine auf einem tollen vierten Platz.

Auch die B2 – Jungs schlugen sich in der Bezirksklasse West außerordentlich tapfer, mussten sich am Ende aber mit 22:6 Punkten gegen ebenfalls fast nur „Erste“ mit Rang 2 begnügen.

Mit Rang zwei und drei bewiesen auch die beiden C-Jugendmannschaften ihre Qualität, ohne aber den Titelträgern den Rang streitig machen zu können. Die C1-Jugend landete in der Saarlandliga auf dem dritten Rang während die C2 – Jugend in der Bezirksklasse West bei nur zwei Niederlagen ebenfalls gegen fast nur „Erste“ auf dem undankbaren zweiten Platz landete.

Einen weiteren zweiten Tabellenplatz konnte die D1 –Jugend in der Landesliga für sich und die HGS verbuchen. Mit nur zwei Niederlagen und tollen 32:4 Punkten, gelang es den Jungs aber nicht, den Titelträger Zweibrücken ernsthaft zu gefährden.

Mit gleich drei E-Jugendteams war die HGS in diesem Jahr an den Rundenkämpfen beteiligt.

Die E1 und die E2 schlossen die Runde in der Bezirksklasse West Staffel Nord im Mittelfeld der Tabelle mit Rang sechs und fünf ab. Eine sehr gute Bilanz, wenn man bedenkt, dass beide Mannschaften überwiegend noch dem jüngeren Jahrgang angehören und dazu noch ihre Punkte gegen fast nur erste Garnituren der anderen Vereine sammeln konnten. Jungs, in der kommenden Saison seid ihr „an der Reihe“, dann seid ihr die „Großen“.

Der ältere Jahrgang der E3 – Jugend wurde aus „psychologischen“ Gründen gegenüber der E1 und E2 als „Dritte“ deklariert. Diese Jungs spielten in der Bezirksklasse West Staffel Süd eine überragende Rolle und wurden ungeschlagen Meister mit 28:0 Punkten und einem super Torverhältnis. Auch der Gewinn des Bank 1 Saar – Cup deutet an, dass die Jungs die beste Mannschaft des HVS in ihrer Altersklasse sind.

Die jüngsten HGS – Handballer/innen die an den Punktspielen beteiligt waren, wenn auch ohne Tabellenwertung, waren die Jungs und Mädchen der F1 und der F2, das sind die Kinder der Jahrgänge 2004/05. Jede der beiden Mannschaften hatte aufgrund ihres doch schon recht beachtlichen Könnens nur zwei Spiele verloren. Auch mit diesem Nachwuchs werden wir im älteren E-Jugendbereich viel Freude haben.

Nicht vergessen wollen wir die Buben und Mädchen der drei bis teilweise vier Mini – Mannschaften, die an insgesamt zehn der landesweit ausgeschriebenen Miniturnieren mit sehr großem Erfolg teilgenommen haben. Den Trainern, Betreuern und Eltern haben die Kinder mit ihrem Können und dem gezeigten Eifer jedenfalls sehr viel Freude gemacht.

Und hier noch ein Beweis für das sehr hohe Gesamt –Niveau der HGS –Jugendmannschaften:

In nicht weniger als sechs von acht für Saarlouis möglichen Wettbewerben um die verschiedenen Landespokale waren HGS – Jugendmannschaften in den Finalturnieren der letzten Vier beteiligt. So erreichten die weibl. und männl. A-Jugend den dritten Platz beim Bromelein – Cup, die männl. B1 landete auf dem dritten und die C1 auf dem zweiten Platz beim Energis – Cup und die D1 männl. erreichte den dritten und die E1, wie schon beschrieben, den Turniersieg im Bank 1 Saar – Cup. Fürwahr ein tolles Gesamtergebnis für den Saarlouiser Handballnachwuchs.

In der folgenden tabellarischen Übersicht können Sie sich, liebe Freunde des HGS – Jugendhandballes, auf die „Schnelle“ einen Überblick über die sportlichen Erfolge unserer 17 Jugendteams (einschließlich 2x Minis) verschaffen, ohne die vielen Wochenberichte wieder zu studieren.

An dieser Stelle aber vorab noch ein paar Sätze in eigener Sache.

Nur wer schon mal mit Jugendlichen im Mannschaftssport zu tun hatte, weiß, wie viel Arbeit, wie viel Zeitaufwand, finanzieller Aufwand für Verein sowie Betreuer und Trainer und auch Nerven vonnöten sind, eine Spielrunde mit der großen Anzahl an Mannschaften, wie sie bei der HGS vorzufinden sind, über die Runde zu bringen.

Da haben es doch die Vereine mit zwei oder auch drei Jugendmannschaften bedeutend einfacher, sie können sich noch intensiver um den hauseigenen und den angeworbenen Nachwuchs kümmern. In der HGS steht Jugendarbeit und Jugendwerbung nicht nur auf dem Papier, nein, sie wird auch praktiziert. Natürlich wäre auch in der HGS noch einiges verbesserungswürdig, aber dazu fehlt es hauptsächlich an vor allem jungen Leuten, die sich vermehrt dem nachrückenden Nachwuchs annehmen, betreuen und trainieren.

Viele unserer der Jugend entwachsenen jungen Menschen haben es als selbstverständlich betrachtet, gut trainiert und betreut zu werden ohne aber einen Gedanken daran zu verschwenden sich auch mal in „seinem“ Verein dafür zu „revanchieren“.

Deshalb sind alle Betreuer und Trainer froh, dass es noch sehr viele Eltern gibt, die sich in die Betreuung unserer jungen Mannschaften ganz intensiv mit einbringen, sei es beim Transport der Mannschaften zu den Spielen oder bei der Mithilfe und Unterstützung bei diversen mannschaftsinternen Anlässen.

Auch gebührt den vielen Sponsoren ein riesiges Lob für die oftmals super Unterstützung bei der Anschaffung von Sportkleidung oder Sportgeräten oder Sportartikel.

Liebe Eltern und Gönner, ganz, ganz herzlichen Dank.

Bleiben Sie uns auch in der nächsten Spielrunde treu. denn der Aufwand wird nicht geringer.

In fast jeder Altersklasse (außer bei den Mädchen) wird die HG Saarlouis auch in der Spielrunde 2013/14 wieder mit je zwei Mannschaften vertreten sein.

Die Talente – Schmiede bleibt auch im 16. Jahr der Spielgemeinschaft HG Saarlouis

                   (SC Saargold Lisdorf und DJK Roden) ungebrochen in Betrieb